Willkommen

Das Ziel des neuen SPÄLTI – ADVANCE OMEGA 7 Team ist, XC- und Wettkampf- Nachwuchspiloten zu fördern und in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Diese Piloten werden in den nächsten beiden Jahren OLC-Flüge unternehmen und Serienklasse-Wettkämpfe bestreiten.

In diesem Blog werden wir regelmässig über News im SPÄLTI – ADVANCE OMEGA 7 Team infomieren.

Mittwoch, 30. April 2008

Swissleague-Cup Schiers

Da der 2.Task vom Swisscup abgesagt wurde, organisierte der Ligachef Martin Scheel kurzerhand einen Lauf im Prättigau.

Luftstart war erst um 14:20 somit war der Task kurz und einfach.

Ich startete früh und es ging zügig auf 3000m hoch, Wo schon einige unter der Basis warten.
Wir hatten noch 30 min bis zum Luftstart und so beschloss ich runter in "wärmere" Luftschichten auf 2000m zu sinken.
10min vor start drehte ich wieder hoch, Ich wusste mit 2m/s benötige ich etwa 8.5min bis zur Basis. Mein Plan ging fast auf, aber mein Vario verstummte. Das Feld an der nähe Basis konnte noch knapp die Höhe halten. wir waren zu dritt auf etwa 2500m und versuchten im Teamwork fieberhaft Thermik zu finden.

So startete ich halt mal wieder tief. Das Race war enorm schnell und es war sehr schwierig ja fast unmöglich aufzuholen. 2mal aufdrehen und nur noch gerade aus beschleunigt, was für ein fliegen!!! nach 15min hatte ich mühe noch richtig zu Beschleunigen (kälte, schwindende Kräfte). So stand ich mit beiden Füssen voll im Stampfer bis mir den Schirm dreimal "zämekruttet het" und so habe ich etwas gas rausgenommen. Ich konnte einfach nicht mehr den Schirm ausgleichen. Ich beendete diesen Speeeeeeeeeeed Task als 34. Gewonnen hat Urs Schönauer und benötigte für die 44km 55 min was einen Durchschnittgeschwindigkeit von ca!!! 48km/h !!! entspricht. ich hatte "bescheidene" 35 km/h. ;-) und eine maxmimale Höhe von 3'300 m.ü.M.


Rangliste: Overall
Fotos: azoom
Fazit:
1. zweimal überlegen zu sinken (thermik zuverlässig?)
2. wärmere Handschuhe
3. Muskeltraining!!!!

1. Swisscup Wasserauen OGO

Am 26. April war's endlich so weit und der erste Swisscup im 2008 konnte durchgeführt werden. Um 9:30 traffen ich und Philippe in Wasserauen ein. Noch etwas verschlafen aber doch gut gelaunt freuten wir uns auf den bevorstehenten Tag.

Es war ein kurzer Task über 44km und 7 Bojen angesagt; voll motiviert tippte ich "planlos" auf meinem GPS herum.
Mit frischen Wind von hinten rechts und 10kg Wasserbalast, ist starten nicht gerade leicht. Naja irgenwie kam ich weg ;-) Mit einem passablen Schlauch gings zur Basis. Leider konnte ich die Höhe bis zum Start nicht halten und düste etwa 100m tiefer als das Feld los.Unglücklicherweise war mein Beschleuniger, auf einer Seite nicht eingehängt (...aber hab ich doch extra kontrolliert!?).
Beider der ersten Boje musste ich Höhe machen und konnte so gut die verschiedenen Linien beobachten. Ich nahm die direkte Linie und behielt recht; ich schwebte zur Boje und überquerte 10m Reserve einen Grat kurz vor der Wende.
Es gewann überraschend Stefan Schmocker vor Chrigel Maurer und Stefan Land. Es kamen 49 von 61 Teilnehmer ins Goal und ich bin mit meinem 31 Rang überglücklich. (..aber da währe doch mehr...) nein, nein, alles zur Zeit ich habe viel gelernt ;-) Philippe flog trainingshalber ausser Kongurenz mit und sparte seine Kräfte und Taktiken für unser Heimrace in Frutigen.

Rangliste Overall

Dienstag, 29. April 2008

Mosel Open 08

Hi Leute,
hier mein zu kurzer "Bericht" zur Mosel Open 08.
1. Task
Freitag: Gestartet wurde in Klüsserath einem Weinberghang mit ca. 160m Höhenunterschied. Die Aufgabe war es entlang der Kante vier Wendepunkte abzufliegen und mit der Thermik stark versetzt mit Rückenwind die Mosel abwärts nach weiteren Anschlüssen abzusuchen, um letztlich auf einem Segelflugplatz ins Ziel zu kommen, was 20 Piloten gelang, mich eingeschlossen. Die Länge der Aufgabe betrug zwar nur etwas mehr als 30 km, was aber nichts daran ändert, dass es sehr lehrreich war mit den großen mit zufliegen.

2. Task
Wieder in Klüsserath, allerdings bei fast kompletter Windstille. Das ist zwar in den Alpen toll, aber bei einem Hangstart mit geringer Höhe bleibt einem kaum die Chance aufzudrehen. Malecki Andreas, Philipe Broers und noch einigen weiteren Spitzenpiloten ist das unmögliche dennoch gelungen, die erstgenannten schafften es sogar ins Ziel (50 km). Die anderen am Hang konnten nur noch staunen und neidisch hoch gucken.

3. Task
Diesmal geht’s unweit vom Headquarter, nach langem hin und her, nach Maring. Das aufdrehen dort erweist sich schwieriger als gedacht. Die Zirren schatten ab und der gemeldete Wind von bis zu 9 Knoten erreicht uns irgendwie auch nicht. Ich habe zum einen Pech bei der Wahl der Startphasen und stelle mich wohl auch etwas zu dumm an, saufe drei mal ab, vielen ergeht es nicht anders. Zwischenzeitlich kämpfen einige sich hoch und können auf Strecke gehen. Mein vierter Start wird mein letzter. Es gelingt mir zwar aufzudrehen, allerdings stark versetzt und nicht wirklich hoch genug um weit weg zu fliegen. Dafür darf ich dann 5 km dahinter landen und über 2 Stunden zurück laufen. Bin recht enttäuscht, erst recht nachdem ich erfuhr, dass es 30 Leute ins Ziel schafften und etliche unweit davor gelandet sind.

Was lerne ich daraus:
- Möglichst nicht alleine los fliegen, sondern im Pulk
- Nicht zu stark sich versetzen lassen und dann mit zu geringer Höhe gezwungen sein abzufliegen

Eigentlich ist es das kleine Einmaleins, dass jeder halbwegs gescheiter kennen müsste, aber die Vortage hinterließen ihre Spuren (kurzer Schlaf, Hitze, Warterei, ...), da neige ich zur Nachlässigkeit.

So, eigentlich wollte ich mich kürzer fassen, immerhin ist es schon 22:45, morgen noch eine Klausur hinter mich bringen und für die Bayerische packen.

Leider spinnt meine Didgicam, deswegen auch keine Bilder. Aber es wird wohl wieder ein Video früher oder später auf der DHV-Seite auftauchen.
Hier gibt’s weitere Berichte, Ergebnisse und Fotos:

http://www.dhv.de/typo/Mosel_Open_2008.4982.0.html
http://www.moselfalken.de/moselopen2008/ergebnisse.htm
http://lu-glidz.blogspot.com/
http://fotoalbum.web.de/gast/palz-air/Mosel_Open
http://www.loch-flieger.de/Bilder/Bilder%20Mosel%20Open%2008/index.html

Hoffentlich sehe ich den ein oder anderen am Breitenberg zu Christi Himmelfahrt, um unseren Lokal Martin nach zufliegen.

Ciao.
Valeri

Montag, 28. April 2008

Frühlingserwachen

Anflug Nelson (NZL) nach einem kleine Streckenflug über den Rainforest
Ich sitze im Flugzeug und bewundere die rote Steppe von Australien, die so endlos scheint . Zwanzig Stunden später überfliege ich die Schweizer Alpen, via Hinwil nach Zürich.
"Ach ja hier ist ja unser Sponsor Späelti AG Zuhause" es wird mir warm ums Herz als mir bewusst wurde dass ich schon sehr bald wieder mein geliebten Späelti Omega7 fliegen kann. Doch die Alpen sind noch im tiefsten Winter.

Einen Tag nach meiner Rückreise aus Neuseeland, stand schon ein Regio-fliegen an. Leider machte der Föhn uns einen strich durch die Rechnung und so durften wir Theorie "Wettkampftaktik" von Martin Scheel und Chrigel Maurer geniessen. Vielen Dank! Es war sehr Lehrreich!


Schon sehr bald kann ich das gelernte im Wettkampf umsetzen.....
Quelle Fotos:

Montag, 14. April 2008

Flachlandfliegen mit dem Spälti Omega 7




Nachdem die Wettervorhersagen für den Sonntag immer besser wurden, fuhr ich am Sonntag früh mit ein paar Freunden zum Tegelberg.
Die Startbedingungen am nach Nordwesten gerichteten Startplatz waren nicht optimal, da der Wind meistens thermisch bedingt aus Südwesten kam. In einer der wenigen Nullwindfasen konnte ich dann starten und am Grat direkt zur Basis auf 2500m aufdrehen.





Blick auf den Lech und die beiden
Ortschaften Schongau und Peiting.








Da wir geplant hatten zusammen loszufliegen war nun warten angesagt, denn der Startwind hatte sich direkt nach meinem Start wieder deutlich verschlechtert. Schlieslich kamen die anderen doch raus und konnten zu mir aufdrehen. Gemeinsam gings dann zum Trauchberg, von wo aus wir ins Flachland fliegen wollten. Leider dezimierte sich unsere Gruppe schon am Trauchberg auf 2 Leute. Gemeinsam flogen wir ins Flachland wo mir David half die erste Thermik zu finden. Gemeinsam gings dann zur Wolkenstraße die von West nach Ost verlief.





Blick aufs Bayrische Flachland mit
kondensierenden Wolken unter mir.






An der 2. Wolke der Wolkenstraße ging David dann leider zum Landen da zwischen uns, vor ihm, eine große Wolke aufgebaut hatte, die drohte ihn einzusaugen. Von da an war ich dann auf mich alleine gestellt und ich flog die Wolkenstraße am Ammer- und Starnbergersee vorbei bis auf höhe vom Blomberg. Hier musste ich mich dann entscheiden ob ich wieder zurück an die Berge, oder weiter im Flachland fliegen wollte. Ich entschied mich fürs Flache weil dort einfach mehr Sonne zu sehen war. Hier kam ich dann zum ersten Mal richtig Tief. In einiger Entfernung sah ich dann einen Steinbruch den die Sonne schon die ganze Zeit angeschienen hatte, an dem dann auch der rettende Bart stand.




Wieder an der Basis gings wieder weiter eine Wolkenstraße entlang an Bad Tölz und am Tegernsee vorbei. Mit dem Chiemsee, meinem Ziel schon in Sichtweite machte ich dann noch einmal maximale Höhe und wagte den Flug ins blaue Loch zwischen Irschenberg und Chiemsee, was sich dann wie erwartet als Fehler erwies. So stand ich dann eine halbe Stunde später, nach 102km und 5h Flugzeit an einer Landstraße in der Pampa und musste meine Rückholung organisieren. Glück wie ich hatte, war an diesem Tag mein Freund Andreas mit seinen Eltern in Bad Tölz beim Drachenwindenschlepp. Mit denen konnte ich dann wieder nach Hause fahren.
Der Flug bedeutet mir persönlich sehr viel da ich schon immer davon geträumt hab, vom Tegelberg ins Flachland und möglichst weit in Richtung Chiemsee zu fliegen. Das sich das so schnell verwirklicht hat muss wohl am Spälti Omega 7 liegen :)
Den Link zum Flug im DHVXC gibts hier:

Montag, 7. April 2008

Swiss League Cup - Vionnaz 5. April 08


Nachdem bereits zwei Swiss League Cup Termine abgesagt wurden, machten wir uns letzten Samstag 5.4. auf nach Vionnaz um den ersten Task dieser Saison unter die Flügel zu nehmen. Vom Spälti Advance Omega 7 Team waren Sergio und ich dabei.

Leider sollte auch dieser Tag nicht zu einer Wertung führen…

Zahlreich versammelten sich die Piloten bereits um 9.30 am Landeplatz. Für den Nachmittag war eine Kaltfront angesagt und so musste zeitig gestartet werden. Per Bus wurden wir komfortabel zum Briefing und dann zum Startplatz gefahren. Die Strecke wurde ca. 35km angesetzt.

Kurz vom Mittag waren die ersten in der Luft und der Task wurde um 12.40 eröffnet. Anfangs bei zuverlässiger Thermik konnte die erste Boye schnell erreicht werden. Durch die zunehmende Abschattung und den immer stärkeren Wind, wurden die Bedingungen aber zusehends schwieriger. Die zweite Boye in Richtung Champéry war dann einfach nicht mehr zu holen.

Schliesslich standen nach ca. 1.5 h alle Piloten wieder am Boden. Die meisten (auch mich) hat’s in Vall d’Illiez kurz vor der zweiten Boye nach ca. 25km parkiert. Auch ohne Wertung war der Flug sicher spannend, und im Gegensatz zu vielen anderen Gebieten in der Schweiz konnten wir doch immerhin einen Ordentlichen Flug machen.

So bleibt nur das hoffen auf besser Flugtage. Vielleicht kommt ja der Frühling dieses Jahr doch noch.

Hier ein Video mit ein paar Impressionen vom Flug:



Hier der Link zum Flug

Fotos gib es auf www.azoom.ch

Dienstag, 25. März 2008

Die Wettbewerbssaison ist eröffnet!



Und zwar mit der Trofeo Montegrappa. Bei diesem sehr gut besetzten Wettbewerb in Bassano am Fuße des Montegrappa konnte ich mit dem SpaeltiOmega7 das erste mal in Wettbewerbsbedingungen gegen Piloten wie den Weltmeister Bruce Goldsmith, den Europameister Luca Donini, und weiteren Toppiloten antreten.

Am Donnerstag fand der erste Task statt und so wurden die Teilnehmer zeitig zum Startplatz Rubbio gefahren. Die hohe Basis lies auf gutes Flugwetter hoffen und als Task wurde eine 87km Aufgabe über 6 Wendepunkte ausgeschrieben. Der Knackpunkt der Aufgabe war sicherlich das die 2. und die 3. Wende gut 5km weg von den Bergen im Flachen lagen, und das die letzte Wende vor dem Ziel ebenfalls weg vom Ziel ins Flache führte. Somit musste man an den richtigen Positionen gut Höhe machen aber trotzdem nicht zuviel Zeit mit kurbeln verschwenden um schnell ins Ziel zu fliegen. Ausserdem musste man sich entscheiden ob man von der letzten Wende die 12km bis ins Ziel direkt übers thermisch nicht so aktive Flachland fliegt, oder nochmal den deutlich längeren aber sicheren Weg über die Berge in Kauf nimmt.

Das Startfenster öffnete um 12:30 und der Startzylinder um 13:30. Ich entschloss mich für eine relativ späte Startzeit da es absehbar war das die Finger in der Luft nach kürzester Zeit durchgefroren waren und ich sowenig Zeit wie möglich in der Luft verbringen wollte. Vom Start weg ging es mit einem schönen großen 7m/s Bart an die Basis auf 2600, wo schon ca 100 andere Piloten auf den Startzylinder warteten. Ca. 10 Minuten vor der Startzylinder aufging, mussten alle Piloten mit großflächigem sinken kämpfen, ich hatte Glück und hab noch 1 Minute vor dem öffnen des Startzylinders einen Bart erwischt mit dem ich nochmal 200m gutmachen konnte.

Nachdem sich alle die erste Wende geholt hatten, ging es durch eine Großflächige Abschattung in Richtung der 20km entfernten 2. Wende, einem Fabrikgelände im Flachland. Der Führungspulk machte den Fehler die Ritch die im Schatten lag soweit es ging abzufliegen, um dann 90° nach links, also den kürzesten Weg von den Hügeln zur Wende, tief rauszufliegen. Ein paar andere und ich machten noch etwas höhe und flogen dann an der Basis mit einer super Linie und nahezu ohne Höhenverlust zur Wende und wieder zurück. Als wir wieder an den Hügeln waren konnten wir uns wunderbar auf die Piloten vom Führungspulk setzen die uns hier tief die Thermik anzeigten. Weiter ging es über das Brentatal, die normalen Startplätze und am Monument vorbei Richtung Nordosten zur 32km entfernten 3. Wende, die ebenfalls im Flachen lag.

Leider konnte ich auf dem Weg dahin meinen Vorsprung nicht halten da ich wegen der großen Abschattungen dann sehr passiv geflogen bin. Die Abschattungen haben dann aber zum Vorteil der offensiveren Flieger doch recht gut funktioniert.
Von der 3. Wende ging es zurück zum Startplatz, wo ich noch einmal mit ein paar anderen Piloten richtig höhe tanken konnte, um dann in den 20km langen Endanflug überzugehen. Während dem Endanflug fiel mir dann auf das der Wegpunkt vom Landeplatz 200m zu tief im GPS eingegeben war, und so musste ich wie auch alle anderen Piloten noch im Flachen möglichst effektiv fliegen und auch noch ein paar Meter höhe machen um sicher ins Ziel zu kommen. Der Weg dorthin war dann mit einigen Piloten gespickt die am Boden zu kurz standen und sich wohl mit dem Endanflug verschätzt hatten. Erleichtert kam ich dann nach 3 Stunden und 19 Minuten als 58. Pilot der Gesamtwertung, und als 4. Pilot der Gütesiegelwertung ins Ziel.

Der 2. Task wäre eine 53km Aufgabe im Flachland geworden, wurde aber dann schon auf dem Weg zur ersten Wende abgebrochen da sich die Wetterverhältnisse entgegen des Wetterberichts stark verschlechtert hatten.

Leider lies das Wetter keine weiteren Tasks zu, womit die Ergebnisse des ersten Tasks gleichzeitig auch das Wettbewerbsergebnis ist.

Ergebnisse gibt es hier: http://www.aeroclubmontegrappa.it/paratask01.html

und den Link zum Flug hier: http://xc.dhv.de/xc/modules.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=29261

Ausser mir war noch Stefan Sindelka der ausser Konkurenz zum Training mitgeflogen ist und vor mir ins Ziel kam.
Alles in allem war der Wettbewerb für mich ein gelungener Start in die Wettbewerbssaison 2008.
Bis zum nächsten Bewerb.
Martin