Willkommen

Das Ziel des neuen SPÄLTI – ADVANCE OMEGA 7 Team ist, XC- und Wettkampf- Nachwuchspiloten zu fördern und in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Diese Piloten werden in den nächsten beiden Jahren OLC-Flüge unternehmen und Serienklasse-Wettkämpfe bestreiten.

In diesem Blog werden wir regelmässig über News im SPÄLTI – ADVANCE OMEGA 7 Team infomieren.

Freitag, 25. Juli 2008

Österreichische Staatsmeisterschaft 2008 in Bramberg

Vom 17. bis zum 20. Juni fanden in Bramberg die offenen Österreichischen Staatsmeisterschaften im Paragleiten statt. Und gleich vor weg - es war wiedermal eine Meisterschaft welcher dieses Jahr kein Wetterglück vergönnt war.

Donnerstag wurde bereits vorher via Internet wegen schlechten Wetters abgesagt. Auch Freitags waren die Prognossen äusserst bescheiden. Der Veranstalter versuchte aber trotzdem einen Durchgang hinzuzimmern, was aber leider nicht gelang und so gabs auch am Freitag keinen Lauf.

Dann der Samstag - ein Tag der lt. Wetterbericht hoffen lies. Und es schaute auch nicht schlecht aus in der Früh als langsam aber sicher immer mehr Piloten beim Zelt am Landeplatz eintrudelten. Früher Auffahrt zum Startplatz und früher Start waren geplant.
Um 11:30 Uhr ging dann auch das Window zu einem 71 km Task zur Schmittenhöhe und wieder zurück auf. Doch es zeigte sich schnell das ein früher Start keine Vorteile brachte. Die Thermik wurde zusehens schwächer und immer mehr Piloten kämpften unter Startplatzhöhe ums überleben.

Die Aufgabe war ab 12:15 Uhr scharf, Start war bis 12:30 Uhr erlaubt. Ich wartete sehr lange mit dem Start und als ich dann ca. 10 Minuten vor dem schliessen des Startfensters rausging, versuchte ich erst garnicht mehr beim Startplatz Höhe zu machen, sondern machte mich gleich auf den Weg Richtung Schmittenhöhe.

Damit war ich trotzdem späten Start (fast eine Stunde nach den ersten) ganz vorne mit dabei. Die Thermik wurde aber auch nicht besser - es war ein hartes Kämpfen um jeden Meter steigen, der meisten gleich darauf wieder mit Saufen endete.

So erwischte es auch bereits bei der Pass Thurn Querung einen großteil der Piloten. Einige wenige Piloten schafften es knapp über Mittersill - viele Standen wie ich vor Mittersill am Boden.

Es schaut ganz danach aus das es heute wohl keiner ins Ziel schaffen sollte. Doch im Ziel hörte man das noch 4 Piloten unterwegs sind - natürlich mit dabei - Chrigel :-)
Und es gelang zwar nicht in der erlaubten Zeit, aber trotzdem: Chrigel gefolgt von Heli Eichholzer und Alex Schalber schafften das eigentlich unglaubliche und folgen den Task heim ins Ziel. Christoph Trutmann folgte den Dreien und hatte leider zum Schluss nur etwas zu wenig Höhe so das er knapp vor dem Ziel bei der letzten Boje landen musste.
Eine Wahnsinnsleistung dieser 4 Piloten.

ABER :-) - auch das Team Spälti war wieder stark vertreten und hatte 5 Piloten bei dieser Meisterschaft am Start:


Serienklasse:

1. Platz Stephan Gruber
5. Platz Helmut Dersch
5. Platz Valeri Regehr
17. Platz Martin Petz
19. Platz Stefan Sindelka

Und nachdem leider am Sonntag wieder kein fliegbares Wetter war, blieb die Wertung dieses einen Laufes auch der Gesamtstand und somit wieder ein schönes Ergebnis für das Spälti-Team bei der Staatsmeisterschaft in Bramberg

Greetz - Heli

P.s. wenn noch irgendwer Fotos von der Meisterschaft hätte, würd ich mich sehr darüber freuen - bitte einfach her damit !!!

P.p.s. die Fotos in diesem Post sind von der Homepage der Wildkogelfalken Bramberg www.wildkogelfalken.at

Sonntag, 29. Juni 2008

Geburtstagfeier 100 Jahre Spälti

HAPPY BIRTHDAY - Liebe Babs und Jürg zu 100 Jahren SPÄLTI !!!

Am 28. Juni war es so weit und Babs und Jürg luden zur Geburtstagsfeier zum 100 jährigen bestehen Ihrer Firma, der SPÄLTI AG.

Sehr gerne kamen Deflo, Pfuschi, Phibe, Sergio und ich der lieben Einladung nach und waren Gäste der super organisierten Veranstaltung in Laupen.

Um 17.00 Uhr begann dasAbendprogramm und kurz darauf konnten wir mit unseren Spälti Omegas von der Scheidegg starten und direkt vor dem großen Festzelt auf dem Fussballplatz (keine Anspielungen auf den Stubaicup !!! ;-)) davor landen.

Im Festzelt wurden dann ein ausgezeichnetes Abendessen serviert und als Höhepunkt gab es den Auftritt der beiden Cabarettisten des Cabaret Duo Divertimento (-> www.cabaret-divertimento.ch/) welche ein Feuerwerk an Gags und Spässen für uns vorführten.

An dieser Stelle nochmal ganz lieben Dank für den wunderschönen Abend an Babs und Jürg und nochmal herzliche Gratulation zu 100 Jahren SPÄLTI von Eurem gesamten Omega 7 Team !!!

Hier ein paar Impressionen:





Montag, 2. Juni 2008

Int. Alpen Open 2008 in Innsbruck

Der Wetterbericht lässt eindeutig zu wünschen übrig … föhnig, wechselhaft, labil, gewitterig … lt. Formulierungen welche ein Pilot in Zusammenhang mit dem Wetterbericht für ein Wettkampfwochenende nicht gerne liest.

Und zum Start wurde dann auch gleich der 1. Tag gechancelt. Freitag auf Grund des starken Föhns kein Task.

Wie zu erwarten war, sind dadurch die meisten Piloten erst am Samstag in der Früh angereist. An ein pünktliches Briefing war dadurch natürlich nicht mehr zu denken. Aber was solls, inzwischen ist mans ja eh gewöhnt das man bei solchen Veranstaltungen ausreichend Geduld mitbringen muss.

Trotz vielen Wolken wurde die Auffahrt zur Seegrube angetreten. Der Wetterfrosch sagte uns dann beim Briefing das wir ab ca. 15:00 Uhr mit Überentwicklungen zu rechnen haben. Ausgeschrieben wurde ein kurzer Task über 37,6 km der ab 12:45 Uhr scharf war. 53 Piloten machten sich auf den Weg nach Osten der Nordkette entlang. Trotz der vielen Wolken wurde zügig geflogen und es ging besser als erwartet. Schnellster war Alex Schalber mit 53 Minuten. Aber auch alle 5 Spälti Omegas schafften es an diesem Tag ins Ziel!

Am Sonntag lachte dann bereits in der Früh die Sonne vom Himmel und alles lies auf einen guten Tag hoffen. Das sahen auch die Tasksetter so und schrieben eine Aufgabe über 89,4 km aus … wieder nach Osten bis zum Sonnwendjochhaus im Rofan und wieder zurück. Diesmal war aber 12:15 Uhr der Einflug in den Startzylinder erlaubt und das Rennen damit eröffnet. Doch trotz der guten Verhältnisse war die Aufgabe nicht ohne. Einige Piloten versäumten bereits beim Start den Anschluss und nur wenige Kilometer später hatten dann viele Piloten eine Baustelle und zu kämpfen um wieder Höhe zu gewinnen. Diesmal reichte es nur für 3 Spälti-Piloten bis ins Ziel - ABER diese haben dafür gezeigt was im Omega steckt :-)

Die Spälti-Piloten konnten mit einer gewaltigen Leistung bei dieser Veranstaltung aufzeigen:

1. Task - Serienklasse
1. Platz Stephan Gruber
3. Platz Stefan Sindelka
5. Platz Martin Petz
17. Platz Stefan Kalin
18. Platz Helmut Dersch

2. Task - Serienklasse
1. Platz Stefan Sindelka
2. Platz Martin Petz
9. Platz Stephan Gruber
19. Platz Stefan Kalin
29. Platz Helmut Dersch

Geamtwertung - Serienklasse
1. Platz Stefan Sindelka
3. Platz Martin Petz
5. Platz Stephan Gruber
15. Platz Stefan Kalin
22. Platz Helmut Dersch

Alpen Open 2008

Mittwoch, 14. Mai 2008

188km FAI mit dem SpaeltiO7



Seit mehr als einer Woche werden nun schon vom Hochfelln wahnsinnig große Dreiecke geflogen. Bislang hielt sich allerdings meine Motivation mit 100 anderen Piloten das Pinzgau abzufliegen in Grenzen. Als dann am Dienstag endlich der in unserer Gegend so störende Ostwind nachlies, und 2 Freunde von mir zum Laber fahren wollten, stand der Plan fest. Ich wollte das 200km FAI Dreieck versuchen das die Drachen dort schon häufiger geflogen waren, und auch schon ein paar Gleitschirmpiloten versucht hatten. Am Tag zuvor hatte Uli Wiesmeier das Dreieck schon recht groß geflogen und kam auf 175km.


Als ich dann um kurz nach Elf fertig am Start stand, herrschte leichter Rückenwind, was für den Laber normal ist. Nachdem ich in einer Nullwindphase gestartet bin, flog ich direkt in die Südseite wo mich dann ein schöner großer Bart an die Basis katapultierte. Vom Laber gings an der Zugspitze vorbei Richtung Fernpass.


Am Daniel kam ich das erste mal tief da dieser fast komplett abgeschattet war. Nachdem ich dann doch noch den rettenden Bart gefunden habe, ging es über den Fernpass ins Inntal. Von da ab war der Flug ein Kinderspiel. Im Inntal gings dann über Landeck nach St. Anton am Arlberg, wo ich den ersten Wendepunkte setzte. Von da aus zurück über den Tschirgant ins Ötztal, das fast im Geradeausflug geflogen werden konnte. Im Ötztal gings dann vorbei an der imposanten Bergkulisse bis fast zum Timmelsjoch. Beim Rückweg kam ich nochmal am Ausgang vom Ötztal ziemlich tief, und musste auch ein weilchen suchen bis ich den Bart fand der mich mit zwischentanken am Tschirgant vorbei zum Wannig brachte. Dort traf ich auf den immer noch sehr starken Talwind der sich hier aus dem Lechtalwind und dem Talwind aus Richtung Zugspitze zusammensetzt, aber auch über Lermoos eine Konvergenz bildet. Nachdem ich in der Konvergenz noch ein bischen höhe machen konnte, stand ich dann erneut gegen den Talwind über Ehrwald und entschied mich in eine der großen Wiesen sicher zu Landen.
In den 7Stunden und 40 Minuten die ich in der Luft war hab ich 210km freie Strecke bzw ein 188km FAI Dreieck zurückgelegt. Besonders Spaß gemacht hat mir das ich ständig mit Uli Wiesmeier geflogen bin, auch wenn wir uns zwischendurch für ein paar Kilometer aus den Augen verloren hatten, so flogen wir doch ziemlich oft miteinander. Hier nochmal ein Dankeschön für die Begleitung.

Montag, 12. Mai 2008

Gemeinsam zum ersten 100er in diesem Jahr

Endlich ist gutes Streckenflugwetter! So beschloss ich am Donnerstag frei zu nehmen und gemeinsam mit Philippe auf Kilometerjagt zu gehen. Die Prognose war super guter Temp.gradient, Basis 3000m und schwachwindig. Was will man mehr?!

Wir starteten relativ spät, philippe kam gut weg (wie immer ;-) und wartete über dem Niesen auf mich, während ich ungeduldig Knoten in den Leinen löste. So flog ich etwas später los und konnte so gut verschieden Linien der Vorausflieger (darunter auch Phillipe) beobachten.
Wir flogen die ersten 25km nur gerade aus. Am Albristhorn habe ich zu Philippe aufgeschlossen. Bis nach Lauenen flogen wir gemeinsam, doch nach einem Spülgang drohte für mich schon bald das Aus. Mit angezogener Handbremse fand ich über der Talmitte einen Schlauch.
Kurz vor Pic Chaussy waren wir wieder zu zweit. Es war sehr schwer Philipe über den Schneefeldern ausfindig zu machen.
Pic chaussy-Rennstrecke war dank einer Abschattung angenehm zu fliegen.

Zurück in Gstaad habe ich meinen Flügelmann aus den Blickfeld verloren und beschloss alleine weiter zu fliegen (sorry). Nach dem Lenker-Spülgang fand ich mich wieder 100m über Talgrund :-(meine lauten Fluchwörter lösten vermutlich einen Schlauch aus:-)

zurück am Niesen gings dann tief nach Interlaken und weiter via Morgenberghorn und Schynige Platte nach Grindelwald. Leider hat's für Pfingstegg nicht gereicht. So landete ich nach glücklichen 127km in Grindelwald Grund. Philippe flog auch 121km.
Chrigel flog nur ein 255km FAI dreieck

Track auf google earth:
--> Philippe
--> Mario

Niesen-Pic Chaussy-Grindelwald

Dienstag, 6. Mai 2008

Swiss Cup Salève - 3. und 4. Mai 2008

Nach tollen Flugbedingungen in der Ostschweiz am letzten Swisscup in Wasserauen waren wir gespannt den Salève. Guten Mutes und mit einem tollen Wetterbericht in der Tasche machten sich Mario und ich am frühen Samstagmorgen auf den Weg nach Genf. Die Erwartungen waren noch gewachsen, als am Vortag ein Pilot der vom Salève gestartet war in Interlaken gelandet (knapp 150 km) ist (und dies an einem Tag an dem von Interlaken aus grössere Strecken kaum möglich waren).

Nach der Fahrt auf den Salève hiess es dann erst mal warten. Der Wind kam nicht aus Westen wie angekündigt, sondern Nordost… also Abwind beim Start, und kaum Thermik. Nach dem das Briefing immer wieder nach hinten verschoben wurde ging’s dann so ab 15.00 dann langsam los. (Leider nicht für mich – ich habe mein GPS am Start demoliert. Somit war kein gültiger lauf mehr möglich. Grrrrr! Bei der ansässigen Flugschule konnte mir am Abend für den Sonntag ein Ersatzgerät ausleihen – vielen Dank!)

Die Bedingungen waren durch den immer noch deutlich spürbaren Wind und schwacher Thermik nicht ganz einfach. Angesetzt wurden fünf Bojen. Auf beiden Seiten des Salève bzw. leicht in der Fläche. So schaffte es niemand bis ins Goal (dennoch blieb der Task gültig). Am weitesten schafften es die Piloten, die den Start früh gewagt hatten.

Am Sonntag schienen die Bedingungen etwas besser. Die ersten Quellwolken bildeten sich schon früh, und der Wind war deutlich schwächer und aus einer besseren Richtung. Dennoch wollte sich keine rechte Thermik einstellen, und wieder hiess es warten.

Der Airstart wurde dann auf 15.15 festgelegt. Ein früher Start war diesmal nicht die beste Lösung. Frühe Starter hielten sich die erste halbe Stunde nur sehr knapp auf Startplatzhöhe. Als ich kurz von 15.00 startete kam die Thermik dann langsam in Schwung. Schnell wurden wir einige hundert Meter über Starthöhe gespült und konnten die erste Boje ganz im Südwesten des Salève Vollgas anfliegen und problemlos erreichen. Danach gings zurück auf die andere Seite der Hügelkette. Die zweite Boje lag über Annemasse schon leicht im Flachen. Entsprechend tief kamen wir zurück an den Salève. Nahezu alle Piloten landeten dann zwischen 25 und 30 zurückgelegten Kilometern (so auch ich). Nur zwei Locals schafften das fast Unmögliche und flogen den Task fertig.

In zwei Wochen geht’s in Frutigen weiter. Dann mit uns als Locals ;-)

(Bilder: http://www.vol-libre-geneve.ch)

Mittwoch, 30. April 2008

Swissleague-Cup Schiers

Da der 2.Task vom Swisscup abgesagt wurde, organisierte der Ligachef Martin Scheel kurzerhand einen Lauf im Prättigau.

Luftstart war erst um 14:20 somit war der Task kurz und einfach.

Ich startete früh und es ging zügig auf 3000m hoch, Wo schon einige unter der Basis warten.
Wir hatten noch 30 min bis zum Luftstart und so beschloss ich runter in "wärmere" Luftschichten auf 2000m zu sinken.
10min vor start drehte ich wieder hoch, Ich wusste mit 2m/s benötige ich etwa 8.5min bis zur Basis. Mein Plan ging fast auf, aber mein Vario verstummte. Das Feld an der nähe Basis konnte noch knapp die Höhe halten. wir waren zu dritt auf etwa 2500m und versuchten im Teamwork fieberhaft Thermik zu finden.

So startete ich halt mal wieder tief. Das Race war enorm schnell und es war sehr schwierig ja fast unmöglich aufzuholen. 2mal aufdrehen und nur noch gerade aus beschleunigt, was für ein fliegen!!! nach 15min hatte ich mühe noch richtig zu Beschleunigen (kälte, schwindende Kräfte). So stand ich mit beiden Füssen voll im Stampfer bis mir den Schirm dreimal "zämekruttet het" und so habe ich etwas gas rausgenommen. Ich konnte einfach nicht mehr den Schirm ausgleichen. Ich beendete diesen Speeeeeeeeeeed Task als 34. Gewonnen hat Urs Schönauer und benötigte für die 44km 55 min was einen Durchschnittgeschwindigkeit von ca!!! 48km/h !!! entspricht. ich hatte "bescheidene" 35 km/h. ;-) und eine maxmimale Höhe von 3'300 m.ü.M.


Rangliste: Overall
Fotos: azoom
Fazit:
1. zweimal überlegen zu sinken (thermik zuverlässig?)
2. wärmere Handschuhe
3. Muskeltraining!!!!