Nachdem die Wettervorhersagen für den Sonntag immer besser wurden, fuhr ich am Sonntag früh mit ein paar Freunden zum Tegelberg.Die Startbedingungen am nach Nordwesten gerichteten Startplatz waren nicht optimal, da der Wind meistens thermisch bedingt aus Südwesten kam. In einer der wenigen Nullwindfasen konnte ich dann starten und am Grat direkt zur Basis auf 2500m aufdrehen.
Hier musste ich mich dann entscheiden ob ich wieder zurück an die Berge, oder weiter im Flachland fliegen wollte. Ich entschied mich fürs Flache weil dort einfach mehr Sonne zu sehen war. Hier kam ich dann zum ersten Mal richtig Tief. In einiger Entfernung sah ich dann einen Steinbruch den die Sonne schon die ganze Zeit angeschienen hatte, an dem dann auch der rettende Bart stand. Wieder an der Basis gings wieder weiter eine Wolkenstraße entlang an Bad Tölz und am Tegernsee vorbei. Mit dem Chiemsee, meinem Ziel schon in Sichtweite machte ich dann noch einmal maximale Höhe und wagte den Flug ins blaue Loch
zwischen Irschenberg und Chiemsee, was sich dann wie erwartet als Fehler erwies. So stand ich dann eine halbe Stunde später, nach 102km und 5h Flugzeit an einer Landstraße in der Pampa und musste meine Rückholung organisieren. Glück wie ich hatte, war an diesem Tag mein Freund Andreas mit seinen Eltern in Bad Tölz beim Drachenwindenschlepp. Mit denen konnte ich dann wieder nach Hause fahren. 
Der Flug bedeutet mir persönlich sehr viel da ich schon immer davon geträumt hab, vom Tegelberg ins Flachland und möglichst weit in Richtung Chiemsee zu fliegen. Das sich das so schnell verwirklicht hat muss wohl am Spälti Omega 7 liegen :)






